Quelle: Backnanger Jahrbuch 1993/94 Band 2 Trotz intensiver Suche nach Überresten des überlieferten römischen Wohnplatzes in der Flur „Kalkofen“ wurden keine Funde gemacht. Dieses Gebiet, nördlich von Kirchberg, besteht aus vielen kleinen Äckern, auf denen Mais, Kartoffeln und Gemüse angebaut werden. Befragungen von örtlichen Bewohnern und älteren Menschen ergaben keine Hinweise auf einen „Römerhof“. Auch„Villa Rustica , Kirchberg Murr (Kalkofen)“ weiterlesen
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Villa Rustica, Besigheim Ottmarsheim (Steinenloch)
In der Oberamtsbeschreibung Marbach von 1832 ist erwähnt: Etwa 1/4 Stunde nordwestlich vom Ort entdeckte man vor etwa 10 Jahren auf der Flur „Steinloch“ einen ziemlich ausgedehnten römischen Wohnplatz, bei dem man noch gegipste Mauerreste, röm. Ziegel, Heizröhren etc. fand. Mehr Informationen finden sich zunächst nicht. Der Gutshof dürfte wie der bei Mundelsheim auch der Ernährung der„Villa Rustica, Besigheim Ottmarsheim (Steinenloch)“ weiterlesen
Römische Stadt, Erbstetten Kirschenhardthof
Manchmal kommt als Heimatforscher ein Hauch von Indiana Jones auf. Man liest einen kurzen Satz wie z.b. diesen in der Oberamtsbeschreibung von Württemberg In dem zur Markung Erbstetten gehörigen kalten Brunnenwald stand eine römische Niederlassung, nach der Volkssage eine Stadt; daselbst wird ohne Zweifel der römische Denkstein, welcher an der Kirche zu Erbstetten eingemauert war,„Römische Stadt, Erbstetten Kirschenhardthof“ weiterlesen
Römischer Wohnplatz, Mundelsheim (Seebachtal)
In der Oberamtsbeschreibung Ludwigsburg von 1871 heißt es: Auf der Markung Mundelsheim lagen zunächst der Römerstraße zwei römische Wohnplätze, einer im Seebachthälchen, der andere auf der Flur ›Steinmäurich. Weitere Hinweise zu diesen Siedlungen finden sich dort zunächst nicht. Der Seebach schlängelt sich von Großbottwar her kommend westwärts Richtung Mundelsheim. Bevor er unter der heutigen Autobahn„Römischer Wohnplatz, Mundelsheim (Seebachtal)“ weiterlesen
Römischer Wohnplatz, Besigheim Ottmarsheim (Mäurich)
Der römische Wohnplatz auf der Ottmarsheimer Höhe, zwischen Mundelsheim und Besigheim gelegen, zählt zu den eindrucksvollsten Zeugnissen römischer Besiedlung im mittleren Neckarraum. Die Siedlung, die sich über mehrere Hektar erstreckte, war weit mehr als ein einzelner Gutshof: Sie bildete einen Vicus, also eine dorfartige Ansiedlung mit Wohn-, Gewerbe- und Kultbereichen, die vom frühen 2. bis„Römischer Wohnplatz, Besigheim Ottmarsheim (Mäurich)“ weiterlesen
Römisches Gebäude, Erdmannhausen (Hälde)
Im September 2017 legte eine Sondierungsgrabung unter der Leitung des ehrenamtlichen Archäologen Jürgen Berner die Mauern und Fundamente eines römischen Wirtschaftsgebäudes frei. Der Bau maß 14,5 Meter in der Länge und 14,3 Meter in der Breite und war einst vermutlich mit Schilfrohr oder hölzernen Schindeln gedeckt. Teile der Mauern haben sich bis heute erhalten und weisen eine„Römisches Gebäude, Erdmannhausen (Hälde)“ weiterlesen
Römisches Siedlungsgebiet, Marbach am Neckar
Topographie Die Stadt Marbach an der Murr (Landkreis Ludwigsburg) liegt an einem markanten Punkt der Landschaft: Am rechtwinkligen Vereinigungspunkt von Neckar- und Murrtal erhebt sie sich auf einer Hochfläche, 229 m über NN. Die Gemarkung reicht bis zu den Lössflächen am Rand der Backnanger Bucht. Die Lage zwischen Flussübergängen, Terrassen und Hanglagen machte das Gebiet„Römisches Siedlungsgebiet, Marbach am Neckar“ weiterlesen
Römische Abfallgrube, Grossbottwar
In der Dissertation von Dr. Wagschal findet sich ein kurzer, aber aufschlussreicher Hinweis auf eine römische Abfallgrube, die bei der Verlegung moderner Leitungen zutage trat. Ausschachtungsarbeiten der Trasse zur Landeswasserversorgung schnitten 1970 eine römische Abfallgrube an, die daraufhin vom LDA untersucht wurde. Die Fundstelle befindet sich auf einer Terrasse am Fuße eines Hanges in unmittelbarerNähe„Römische Abfallgrube, Grossbottwar“ weiterlesen
Villa Rustica, Forsthof
Im Jahr 1924 wurden die römischen Brandgräber in der Flur Aichhalde erstmals archäologisch untersucht. Leider gelang es nie eine zugehörige Siedlung nachzuweisen – ein Umstand, der bis heute Fragen offenlässt. Der Archäologe Paret vermutete die Siedlungsstelle auf der gegenüberliegenden Seite des Forsthofs (Landkreis Ludwigsburg), nahe dem Verlauf des Rohrbachs. Diese Annahme stützt sich vermutlich auf„Villa Rustica, Forsthof“ weiterlesen
Römische Brandgräber, Forsthof
In den Jahren 1923 und 1924 wurde im Gewann „Aichhalde“, einem östlichen Seitental der Bottwar, ein römischer Friedhof mit etwa 25 Brandgrubengräbern entdeckt. Die Fundstelle liegt am Südhang einer kleinen Kuppe, rund 100 bis 150 Meter nordwestlich des Forsthofs, wo ab 1921 Wald gerodet wurde. Beim Pflügen kamen Scherben zum Vorschein, woraufhin die Stelle im„Römische Brandgräber, Forsthof“ weiterlesen